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19.05.2012 07:50

DAS ZIEL DES PRODUCT LIFECYCLE MANAGEMENTS (PLM) IST DIE VERKÜRZUNG VON PRODUKTLAUFZEITEN UND SOMIT EINE SCHNELLERE REAKTION AUF SICH IMMER WIEDER VERÄNDERNDE MARKTBEDINGUNGEN.

Strategisches PLM wird auf Unternehmensseite immer mehr ein wichtiger Erfolgsfaktor im Wettbewerb mit anderen Mitbewerbern.

Dennoch scheuen noch immer viele Unternehmen die einzusetzenden Anlaufinvestitionen, die für die erfolgreiche Integration eines PLM anfallen. Dabei zeigt die Erfahrung, dass bereits nach kürzester Zeit messbare Einsparungen zu verzeichnen sind und sich die Anfangsinvestitionen in der Regel nach 2-3 Jahren amortisiert haben (ROI), in Form von allgemeinen Kosteneinsparungen, verkürzten Reaktionszeiten in der Produktentwicklung sowie einer insgesamt höheren Gesamtrentabilität.

Unsere Erfahrung zeigt, dass sich ein Product-Lifecycle-Management besonders dann auszahlt, wenn Projekte auf die Lösung konkreter Probleme ausgerichtet sind. Hier können schnell greifbare und kontinuierlich wirksame Ergebnisse erzielt werden. Es ist aber auch langfristig eine lohnende Investition, da die erworbenen Kenntnisse als Grundlage für weitere, zukünftige Produkt- und Prozessverbesserungen genutzt werden können.

Product-Lifecycle-Management ist ein stetiger Prozess, der in verschiedenen, unternehmens-spezifischen Phasen verläuft. Um das große, übergeordnete Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, sollte die Entwicklung in jeder Phase mit der Gesamtstrategie abgeglichen werden. Nur so ist zu vermeiden, dass sich innerhalb des Unternehmens Insellösungen etablieren, die der Gesamtstrategie widersprechen und eine Erfolgsmessung unmöglich machen.

Capable Technologies bietet daher eine Implementierung von IT-Lösungen als Baukasten-System an. Schritt für Schritt wird das entwickelte Konzept umgesetzt und überprüft. Auf diese Weise bleibt das finanzielle Risiko in einem vertretbaren Rahmen, da sich einzelne Umsetzungsschritte sofort bezahlt machen und sich kleine Investitionen damit schon frühzeitig im Projektstadium amortisieren.

Im Gegensatz zum einfachen Product Data Management verfolgt das Product-Lifecycle-Management einen größeren, weiter reichenden Grundgedanken:

Unter PLM versteht man eine übergreifende, wissensbasierte Unternehmensstrategie, die alle im Unternehmen eingesetzten Prozesse und Methoden einbezieht. Im Fokus steht dabei die Produktentwicklung und zwar von der eigentlichen Produktidee bis hin zum Recycling des fertigen Produktes. Solch eine langfristige Strategie stellt für jedes Unternehmen eine große Herausforderung dar, da sie oft durch Insellösungen und fehlende Datenübergabe behindert wird.

Ein effizientes PLM steuert die Methoden und Arbeitsanweisungen in Verbindung mit vorhandenen oder noch zu implementierenden PDM- und ERP-Systemen. Diese werden genutzt um eine sichere Aufbewahrung und eine schnelle Bereitstellung von Produktinformationen zu gewährleisten.

Selbst wenn ein Unternehmen bereits ein PLM eingeführt hat, bleiben oft über die Jahre gewachsene Stolperfallen bestehen, die teuer eingekaufte Tools behindern oder mitunter sogar wirkungslos machen (zum Beispiel wenn Informationen oder Daten an Schnittstellen nur suboptimal fließen). Zudem lassen sich Prozesse durch geänderte Rahmenbedingungen oftmals verkürzen. Geschieht dies nicht, entsteht schnell das Gefühl des Prozessstillstandes, besonders dann wenn es heißt, möglichst schnell auf veränderte Rahmenbedingungen zu reagieren.

Folgende Prozessprobleme können im Verlauf unnötige Kosten verursachen:

  • Gewachsene Toollandschaften ohne kompatible Schnittstellen
  • Manueller, fehleranfälliger Datenaustausch
  • Keine dokumentierten Schnittstellen zwischen einzelnen Abteilungen
  • Keine einheitliche Anwendung von Methoden
  • Keine Kontrolle über Daten und Geometriemodelle
  • Fehlende Wiederverwertbarkeit der Daten, Dokumente und Geometriemodelle

Dies führt dann zu folgenden Problemen innerhalb des Produktionsprozesses:

  • Unternehmensbereiche greifen auf unterschiedliche Datenstände zu
  • Keine Wiederverwertbarkeit der Daten
  • Nacharbeit und teure Werkzeuge
  • Schlechte Kommunikation zwischen den Abteilungen